C. M. v. Weber an Gottfried Weber, Darmstadt, 15th January 1811

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Text (End of Weber's letter and addition by Meyerbeer)

[...] Fleißig bin ich wie ein Thier, sizze den ganzen Tag und schreibe, möchte mich gerne aller Arbeit hier entledigen daß ich auf der ferneren Reise was neues anfangen kann. schreibe mir nur gleich wegen Xers Concert daß ich losbrechen kann, über das verruchte Orchester. jezt leb wohl. Antworte bald ordentlich, grüße alle meine Lieben bestens, und vergiß nicht deinen Bruder

Weber.

Darmstadt d: 15t Januar 1811.
Da brummt auch noch der Bär. –

[Nachschrift von Giacomo Meyerbeer:]
Und bist Du Unhold denn nicht zufrieden, wenn Du auch nur 2 Decenien mit Deiner Frau glücklich lebst? Ich habe bisher verzweifelt daß man es 8 Tage könne, und nun da ich schon 20 Jahre einräume bist Du noch nicht einmal zufrieden, Mit den Pantoffelträgern ist doch gar nichts anzufangen. (Du kannst aus dem großen M ein kleines machen, sintemal ich den Punkt in ein Komma verwandelt habe; Gebühren bezahle ich aber nicht dafür). Daß ihr die Pastoralmesse ohne mich aufführt ist abscheulich. Aber es wird euch schlecht bekommen: courrez seulement dans votre gâtement. Leb wohl ich muß schließen, denn heute Abend will ich noch das Gericht für den Freymüthigen kochen, wo ich Dir eins versetze c'est de l'au sur mon moulin. – Apropos laß Dir nicht einfallen zu irgend jemandem von Voglers neuer Oper zu sprechen. Grüße Dusch und lebe wohl.

Dein treuer Bruder
MBeer.



Encoding

Option 1

<div>
...
   <p>Fleißig bin ich wie ein Thier [...] jezt leb wohl.</p>
   <closer><salute rend="inline">Antworte bald ordentlich, grüße alle meine Lieben bestens, und vergiß nicht deinen Bruder</salute>
      <signed>Weber</signed>. 
   
   <dateline>Darmstadt d: <date>15t Januar 1811</date>.</dateline>
      <add>Da brummt auch noch der Bär. –</add></closer>
</div>
<addSpan hand="#author-2" spanTo="#foo"/>
<div type="postscript">
   <p>Und bist Du Unhold [...] neuer Oper zu sprechen.</p>
   <closer>
      <salute>Grüße Dusch und lebe wohl.<lb/>Dein treuer Bruder</salute>
      <signed>MBeer</signed>.
   </closer>
</div>
<anchor xml:id="foo"/>

Option 1a

Same as Option 1, but using @@type="writingSession"@ in divs (also instead of @@type="postscript"@). This is the option used currently by the WeGA (2016/10/28).

Option 2 (not valid)

<div>          
   ...         
   <p>Fleißig bin ich wie ein Thier [...] jezt leb wohl.</p>
   <closer><salute rend="inline">Antworte bald ordentlich, grüße alle meine Lieben bestens, und vergiß nicht deinen Bruder</salute>
      <signed>Weber</signed>. 
   
   <dateline>Darmstadt d: <date>15t Januar 1811</date>.</dateline>
      <add>Da brummt auch noch der Bär. –</add></closer>
   <addSpan hand="#author-2" spanTo="#foo"/>
   <postscript>
      <p>Und bist Du Unhold [...] neuer Oper zu sprechen.</p>
      <closer>
         <salute>Grüße Dusch und lebe wohl.<lb/>Dein treuer Bruder</salute>
         <signed>MBeer</signed>.
      </closer>
   </postscript>
   <anchor xml:id="foo"/>
</div>

Commentary

Weber added only one line in which he announced the addition by Meyerbeer. Meyerbeer immediately added his text as a kind of "postscriptum". How should we deal with such additions which are not really a second part of a letter but only a short addendum?

With Option 1, a valid P5 markup, we have to separate the addition as another "div" from the associated text since it is not possible to have a nested "div" after the "closer".

Option 2 is therefore closer to the text structure of the letter - but not valid since "postscript" does not allow elements like "closer", "salute", "head" etc.

Source

Complete Works of Carl Maria von Weber. Digital Edition, http://www.weber-gesamtausgabe.de/A040374 (Version 2.0 of May 4, 2016). Last change of this document on April 25, 2016